Montag, 1. Januar 2018

There is an ocean in my soul

Hey liebe alle, hey 2018,

nach mehr als über einem Jahr melde ich mich zurück. Ich habe nich vor viele Worte über den Jahreswechsel zu verlieren oder erzählen was 2017 alels so abging, und doch habe ich mir einiges vorgenommen für diesen Post. Ich habe mich dagegen entschieden einen neuen Blog zu machen - einerseits interessiert sich doch eh kaum jemand hierfür (das heißt ich bin quasi unsichtbar und anonym) - andererseits gehört das, was ich mal hier geschrieben habe dazu und erinnert mich auf die ein oder andere Weise an mich und an die Entwicklung - oder auch die Rückkschritte die ich gemacht habe. In mir hat sich die letzte Zeit über viel angesammelt, neue Ideen, alte Änste, Frust, nicht zufriedenstellender Erfolg, Verwirrung, Klarheit und blanke Überforderung. Wenn ich daran denke was ich 2014 oder auch 2016 gepostet habe (ihr könnt 2014 nicht mehr sehen, das war damals noch auf Blog.de) dann denke ich einerseits omg was war damals bitte los, oder geil, heute bin ich weiter. Andererseits denke ich aktuell sehr oft: Guck dich doch mal an Flo: Damals - heute, was hast du so lange gemacht? Und dann trifft all die Frustration, all die Erwartung und ich habe das Gefühl mich permanent selbst zu enttäuschen und immer wieder nicht meinen Wünschen zu entsprechen, ich habe das Gefühl mehr Schritte rückwährts zu gehen als noch vorne - oder mich im Kreis zu bewegen. Ich denke dann, dass ich mich in einem Kreisverkehr befinde und ihn imemr wieder auf der inneren Spur umkreise, mich nicht traue abzubiegen, und das viele Jahre lang. Genug der Einleitung, was ist eigentlich los?

Genau, was ist los? Mir gehts doch gut, oder? Als meine alte Lieblignsbloggering Bella mit dem bloggen aufgehört hat, da schrieb ich ihr noch Mails, habe mich vor 4 Jahren zuletzt erkundet wie es ihr geht. Was zurück kam hat mich gefreut, und es war dieser eine Satz, viel mehr eine Frage, über die ich bestimmt schon öfter geschrieben habe. Auf der einen Seite hat mich die Frage wütend gemacht, kam mir primitiv vor, auf der anderen traf sie die Sache auf den Punkt. Sie fragte: "Wie gehts dir, bist du glücklich?"Ob ich glücklich bin? Bitte was, ich kann eine Menge erzählen, positives, negatives, aber diese Frage, die wird meinem Inneren doch gar nicht gerecht, das ist viel zu simpel, so leicht mache ich es mir nicht. Aber ganz ehrlich: Genauso simpel ist es doch. Entweder man ist glücklich, oder eben nicht - also unglücklich. Dann kam wieder dieses einstudierte es geht mir doch gut. Ich weiß nicht mehr wie ich damals ehrlich geantwortet hätte, das kann ich jetzt nicht mehr beurteilen, aber gerade? Wenn ich das schreibe, dann werden meien Augen ganz feucht, es fühlt sich scheiße an, unbefriedigend, enttäuschend - nein, ich bin nicht glücklich. Ich bin unglücklich. Ich hatte ein interessantes, durchwachsenes, aber auch aufregendes Jahr. Es gab tolle Momente und es gab scheußliche. Ich habe Seiten an mir entdeckt die ich zutiefst beunruhigend finde, ich habe Höhen gehabt die ich noch nie hatten, und Tiefs von denen ich dachte ich hätte sie nie wieder. Da Musik mir immer noch sehr wichtig ist, möchte ich einen Song aus dem letzten Jahr teilen, der meine Gefühlslage so unglaublich gut wiederspiegelt, Passiona, der Titelsong des Albums "More Scared Of You than you are of me", hier mal in der acoustic Version, ich liebe diesen Menschen und fühle mich so sehr angesprochen von seiner Musik.


Danach noch ein Song aus diesem Jahr die unglaublichen Front Bottoms mit einen unglaublich kontroversen überproduzierten Album. Dieses Lied ist so unglaublich emotional und großartig, spriht mir aus der Seele und der Stil der Jungs ist einfach weltklasse. Eine der besten unbekannten Bands.


Ich möchte nachher außerdem noch auf ein Buch eingehen: "Tranny: Confessions of Punk Rock's Most Infamous Anarchist Sellout" von der tollen Musikerin Laura Jane Grace (Against Me!, die waren Anfang des Jahres auf großer Support-Tour für Green Day). Die Band hatte 2012 wegen Lauras Transition einige Aufmerksamkeit erlang, inzwischen ist es aber recht still um sie geworden. Ich mag einiges von denen schon länger, sie haben unglaublich tolle, catchige und teils echt popige Songs, und unglaublich persönliche Titel, aber dieses Buch hat mir die Musik nochmals nähergebraucht, ich kann gar nicht betonen wie sehr ich mit Laura in sovielen Hinsichten mitgelitten habe. Dieses Buch hat auch einiges in mir ausgelöst, dazu aber später mehr. An dieser Stelle aber schonmal ein Song, ein Song der die innere unzufriedenheit mit sich selbst, dem körper, dem äußeren, dem ich was man ist, diesem Konflikt darstellt (und auch zum Titel dieses eintrages beigetragen hat), zugegeben, gerade dieser Song ist nicht der eingängigste, aber er ist so unglaublich großartig atmophärisch.



Und hier noch einer: Simpel, eingängig, emotional, über eine tote Ex-Affäre. Diese Version ist ein absoluter Traum.



Zurück zu 2017: 2017 habe ich studiert. Ich habe nach meinem Jahr Pause (in dem ich tatsächlich nichts geleistet habe) mich voller Elan und rückblickend auch sehr viel Hoffnung in ein Masterstudium geworfen, das mit tatsächlich besser gefallen hat als mein Bachelorstudium, tolle Leute, tolle Themen, ich dachte zwischendurch echt, bämmmm, jetzt bin ich angekommen. Das war dann nicht so und ich habe jetzt im Grund genau das gleiche Gefühl wie damals. Liege stundenlang wache, denke mir was mache ich, fühle mich einsam, missverstanden und gebe mir selbst die Schuld. Denke immer wieder wie gut es mir doch gehen müsste aber mache mir immer wieder diese sinnlosen Vorwürfe.

ICh hab sehr viele PRüfungen dieses Jahr bestanden, viele gute Noten gesammelt und einen Elan aufgebaut den ich garn icht an mir kannte, gleichzeitig neben der totalen Freude im manchen Fächern, ja manchmal macht es auch Spaß zu lernen, gibt es dann Momente in denen ich an vorträgen hocke und mich frage warum ich das eigentlich mache. Ich hab ein par tolle Freunde kennengelernt, Jwar mit denen sogar mehrere Male im Urlunaub, habe dort teilweise die tolslten Tage und Momente des JAhres gehabt, risesige Glücksgefühle. Und nichtmal einen ganzen Tag später dann die heftigste Depression seit Jahren - dann Frage ich mich wie mein Verstand eigentlich funktioniert und wie das alles sein kann. Ich habe tolle Momente mit anderen Menschen, lache und habe Spaß und fühle mich trotzdem und unglaublich einsam. Einsamkeit umgeben von Menschen, Menschen die ich sogar mag, das ist für mich das Gefühl diesen JAhres. Das Gefühl in eigentlich tollen Situationen sich total fehl am Platz zu fühlen, innerlich einfach nicht dazuzugehören.

Ich wohne noch bei meiner Ma, scheiße - ich weiß. Aber seit ihr neuer Freund bei uns lebt, da ist alles viel schrecklicher geworden, ich fühle mich in der vermutlich letzten Wohlfühlzone meines Lebens nicht mehr wohl - einer der Aspekte den ich dieses Jahr aber definitiv angehen werde.
Mein Bruder gibt mir ein Geschenkt an dem draufsteht "Für S. oder wen auch immer, hauptsache nicht Flo". Ich kriege nichts. Ich habe ein schwieriges Verhältnis zu meinem Bruder ich weiß, aber das, das tat einfach viel mehr weh als ich selbst gedacht hätte.

Ich hab unglaublich tolel Abende und wenn ich am Tag darauf über eine Brücke laufe, dann möchte ich mich einfach nur runterstürzen. Ich denke ich war früher einmal Selbstmordgefährdert, ich denke ich habe diese Phase überwunden, und dann, wenn es eigentlich nur noch besser wird bin ich so frustriert, enttäuscht und deprimeirt wie noch nie. Damals dachte ich immer: WEitermachen, es wird alles gut, es wird besser. Das half unglaublich, das hat mir durch sovieles geholfen. Mit 26 kann ich dieses MAntra nun nicht mehr so effektiv anwenden, ich frage mich eher wo dieses besser ist, warum ich immer noch diese Scheiße fühle, warum sich die beschissenen Depressionen nicht einfach mal verpissen können, warum ich noch immer diese Anfälle habe, genau dann wenn ich sie am wenigsten haben will und wenn sie überhaupt keinen Sinn machen.

Ursprünglich habe ich mich gefreut das alles niederzuschreiben - postiv angehaucht, motivierend, aufmunternt, ich hoffe das kann man trotzallem noch rauslesen, ist jetzt etwas pessimistischer gewordern - aber ganz ehrlich - Es so rauszuschreien wie es ist, genau das hat mir gefehlt. Verdammte scheiß Depressionen, dumme Tage an denen alles perfekt ist und dann eben nicht mehr. Wundervolle Strandurlaubstage voller innerer Einsamkeit, voller selbstgemachter Unfug. Wie  zur Hölle soll ich jemals asgen können "ich bin glücklich", wenn ich mir selbst mein eigenes Glück immer und immer wieder zunichte machen. GEhänselt werden, Mobbing, nicht klar kommen in der SChule - das war scheiße, aber neben dem es wird besser war da auch immer dieses "du machst gar nichts falsch, Menschen, Kinder können fies sein, aber das darfst du nicht persönlich nehmen". DAs stimmt und das half. Ich hatte neulich ein Klassentreffen und bin mit jedem super klargekommen, diese Blockierung - alles was damals war - nur noch in meinem Kopf. Es ist weg. Was ich sagen will: Es ist leicht mit Sachen fertig zu werden wenn Gründe dafür hat, vielleicht sogar einen Schuldigen, wenn man weiß wer man ist und was man kann.In meiner Jugend kamen die negativen Dinge von Außen. Heute kommt es von innen - ich kann das also nicht auf Kinder, Menschen oder irgedwas schieben. Das ist mein Kopf, mein Verstand. Wie soll ich mit etwas umgehen - was ich selbst immer und immer wieder heraufbeschwöre?Ich ahbe das Gefühl mri selsbt alles zur Hölle zu machen. Wenn ich glücklich bin auf das gucken was alles nicht passt, immer wieder unglücklich zu sein obwohl doch alles gut ist. Und dann die Einsicht das eben nicht alles gut ist. Ja, mein Verstand ist vermutlich speziell, aber das kann ich nicht ändern, ich kann nicht abwarten, ich lebe mit mir, das wird nicht besser.

Neben den erfolgen gibt es auch Enttäuschungen. Sich bewerben. Auf Masterarbeiten. Jobs. WG Zimmer. Einladungen, GEspräche, Absagen - wenn überhaupt eine Rückmeldung. Aber es sind nicht die Umstände, die mich manchmal in den Wahnsinn treiben, nicht die dummen Geschehnisse, nciht der mega ätzende Freund meiner Mutter, nicht die Absagen und Enttäuschungen, die gibts obendrauf - es ist diese inenre unzufriedenheit - diese Einsamkeit. Auf einer Silvesterfeier mit freunden zu sein und trotzdem sich einsam zu fühlen. Einen guten Abend zu haben und aufzuwachen und zu denken was war das jetzt. Zu hören wie andere lästern. Keine komplimente wahrzunehmen, immer nur zu erahnen, zu spekulieren wenn jemand vielleicht etwas negatives über einen äußerst. Sich scheiße zu verhalten.

Sich scheiße zu verhalten. Lauras Buch hat mir da die Augen geöffnet. Sei es eine Support Tour wo der damalige Tom in Trinkflaschen anderer Bands gepinkelt hat oder immer Ärger gemacht hat und sich ständig in dumme Situationen brachte weil er seine eigene Unzufriedenheit, seine innere Frustration über seine wahren GEfühle nicht in den Griff gekriegt hat. Ich war nie ein Trinker und odch muss ich zugeben, dass rückblickend, schweren Herzens ich in letzter Zeit öfter betrunken war als mir lieb ist. Nicht viel Alkohol, aber der Frust und die Hilflosigkeit, ich trinke nur in Geselschaft und auch nie excessiv, aber in letzter Zeit - immer willkürlicher, immer bedeutungsloser - also einfach so, immer mehr, nicht der geselligen Runde wegen, sondern so. Ein Coktail statt mitzureden, dann noch einer. Und noch einer gegen die Einsamkeit inmitten der Menschen. Ich habe es perfektioniert bissig zu sein, Leute zu kritisieren, bei kleisnten Dingen angeblich coole Sprüche rauszuhauen, altuell realisiere ich, wie dumme und schlichtweg arschig ich mich oft einfach nur verhalte, wie es mir geradezu ein Fest ist die Kontrolle und die Verantwortung abzutreten. Wie ich imemr dumme Sprüche liefer. Mir High Fives auf geile Disse geben lasse und versuche alle auszustechen soweit es geht. Dinge ins lächerliche ziehe. Negatives nach außen trage. Und positives schlecht mache, Lob abwimmel und runterspiele, auf  "war schön dass du da warst" mit "#gay" antworte, obwohl ich nix lieber als dieses war schön, dass du da warst lesen würde. Agressiv sein, unfreundlich sein, Angst zu haben verletztlich zu sein. Sein Inneres abschotten. "Because of the shame I associate with vulnerabilityI am numbing myself completely."

Dieses Gefühl einsam zu sein. Vielleicht nicht einsam, aber falsch. Am falschen Ort, in der falschen Gesellschaft, im Falschen Körper oder besser gesagt im falschen Kostüm. Nicht so wie Laura, die ihr männlicher Körper als GEfängnis empfand, sondern einfach irgentwie nicht rein zu passen in die Szene. Wie ein Fleck auf einem sauberen Shirt. Es nervt mich nie über meine wahren Gedanken sprechen zu können, immer versuchen in die Gruppe zu passen - aber man ist ja auch so froh die Leute zu haben. Es ist als bin ich auf einer PArty, auf der ich nicht sein will. Auf der Musik läuft die ich nicht mag und Leute die ich nicht kenne tanzen, mit Masken mir bekannter Menschen.

Es gibt so vieles was mich nervt. Wenn Leute über Dinge reden die mich nicht interessieren, und ich mir Gedanken über Dinge mache, die niemanden um mich herum interessieren. Wenn mein Interesse in einem Künstler von meinen guten Freunden lustig in den Dreck gezogen wird. Wenn ich das GEfühl habe alles was mich in meinen Augen ausmacht, alles was mir an mir wichtig ist sieht niemand, nimmt niemand war, speilt keine Rolle. Genau das ist es. Ich bin für andere immer etwas, natürlich, aber nie das, was ich eigentlich sein will.

Etwas das mri besonders in diesem Jahr klar geworden ist, ist wie unglaublich wichtig mir meine persönlichen Entscheidungen in Bezug auf Interessen und Geschamck sind, wie sehr ich es mir wünschen würde, dass auch nur einer meiner Freunde Bands die ich mag auch mag und wie unglaublich wenig mir die Popmusik bietet und wie sehr ich mich einer anderen Community zugehörig fühle. Und wie wenig das LEutei nteressiert, wie sehr ich dabei alleine bin. Wie unfähig ich bin mich den Menschen zu öffnen die ich selbst cool finde und wie sehr ich mich an Leute hefte bei denen ich mich dann doch einsam fühle. Wie sehr ich mich in den Liedern und Künstlern verliere und wohlfühle die ich hier teile und wie wenig ich damit anfangen kann mit dem was aus dem Radio kommt und wie sehr all das was ich höre mit meiner PErson verknüpft ist. Wie wenig dieser Post Wert wäre ohne die Videos. Wie sehr ich mich danach sehne dass es jemand mit mir teilt.

Und dann hätten wir da noch T. Auch wenn es sich nach einer Ewigkeit anfühlt, so ist T. ein großer Teil dieses JAhres gewesen, ob aktiv oder passive. T und ich waren quasi beste Freunde. Nicht waren, sind. Aber doch, hat mir da immer etwas gefehlt, es hat nie gestimmt, wir haben viel probiert und obwohl alels o perfekt war war es genauso zum Scheitern verurteilt. Ich habe mit diesem MEnschen die wahrscheinlich schönsten Tage der letzten Jahre verbracht. Sie hat vieles von dem verkörpert, was mir fehlt, was ich hier vermisse. Ich erinner mich  wie wir rumhingen wie wir gekocht haben, geredet, gelacht, dabei lief Musik die wir beide total gefeiert haben, auf wie vielen tollen Konzerten wir waren und wie oft ich einen link geschickt habe und eine begeisterte Antwort kam. Jedesmal wenn ich Abstand genommen habe, da hat es mir so sehr gefehlt, und als sie wieder da war, das war großartig. Und doch ging es einfach nicht und bei ihr zu sein war gleichzeitig jedesmal wunderbar und gleichzeitig bin ich tausend Tode gestoben. und beim 3. Anlauf fühlte sich und fühlt sich immernoch so unglaublich richtig an, die Sache zu beenden. Und auch wenn es höllig wehtut, war es für mich nie so einfach, etwas umzusetzen. Vermutlich ist sie der Grund warum all das mir so unglaublich zusetzt, warum ich mich ejdesmal so alleine fühle. Ich wünsche mir manchmal nie solche Menschne kennengelernt zu haben, denn was man nicht hat, das kann man nicht vermissen. Klingt scheiße, ist aber so.

"Where would we be without all the distance?"

ich habe das gefühl jedes mal wenn ich auf menschen treffe angst zu haben mich ihnen zu offenbaren, und dann fühle ich mich so einsam , so fremd. Dieser Post ist an mich, eine Zusammenfassung, eine Erinnerung, ein Anfang, der Versuch mich auszudrücken, der Versuch nicht alles zu verdrängen, der Versuch an mir zu arbeiten, der Versuch etwas zu tun was ich viel zu lange nicht getan habe. Also warum nicht das neue Jahr nutzen?

Zum Schluss noch ein Song, ein Neujahrsong meiner geliebten Mountain Goats, einer der wohl besten Bands überhaupt (übrigens eine von John Greens Lieblingsbands, tatsächlich muss ich bei der Musik öfter an seine Bücher denken, deswegen verlinke ich mal noch einen anderen Song) und auch wenn This Year nicht gerade das positivste Lied ist, so ist es doch ein halt-durch-Song. In diesem Sinne, bis bald.





Sonntag, 28. August 2016

Von Menschen und Maschinen (Ein Tag im Juli)

Kennt ihr das: Ihr lauft rum wie jeden Tag, aber es ist nicht wie jeden Tag, denn auf einmal nehmt ihr alles um euch herum anders wahr. Schärfer wahr. Etwa so wie Montag in Fahrenheit 451, nachdem er Clarisse kennengelernt hat. Wie bei so einem Aha-Moment, wenn alles plötzlich Sinn macht, anders erscheint. So geht es mir regelmäßig mit Menschen. Ich habe zuletzt 3 Monate lang bei einem Radiosender am Telefon gearbeitet. Am anfang ist man etwas überrumpelt, will alles richtig machen. Dann kriegt man ein Gefühl für die Menschen. Quatscht mit ihnen. Macht Witze, wiederholt Witze. Entwickelt Phrasen, Floskeln. Es ist schön, es ist persönlich. Irgentwann habe ich gemerkt, wie sehr ich manchmal in die Routine verfiel, da war ich wie ich Roboter, habe im 10 Sekunden Takt Anrufer angenommen, weil der Moderator mit schon ungeduldig gewunken hat, dass er gleich einen Hörer braucht.Ich habe gelernt Leute anzulügen, Abläufe zu faken, Leute anzunehmen, ohne sie tatsänlich aufzuschreiben. Das lief alles so flüssig. Ich mochte es total mit den Menschen zu arbeiten, zu reden, das war eine meiner tollsten Erfahrungen da. Aber irgendwann war es eben genau das - Arbeit. Da war nichts mehr, es war strategische Arbeit, nach Schema und Plan. Das hat mich am Ende öfter beschäftigt als ich nach Hause gefahren bin. Ich musste sowieso immer daran denken, wie wir Roitinen nachgehen, zur Arbeit fahren und zurück. Jeden Tag. Wir haben mehrere Stationen. Treffen die gleichen Menschen. Kaufen uns immer am selben Stand eine Zeitung. Sagen "guten Morgen", wünschen einen "schönen Tag", das mit guter Laune, das aus vollem Herzen. Aber trotzdem - nach 3 Monaten hatte ich immer mehr das Gefühl, ich werde den Menschen fremd, mri selbst fremd. Wir suchen unsere Zeitung, gehen an die Kasse, sagen etwas, manchmal ohne es zu realisieren. Dann geht es weiter. Wenn andere Menschen etwas wollen dann lehnen wir ab. Feuer? "Hab ich nicht". Es ist alles so gleich. Auch wenn neue Menschen kommen, es bleibt gleich. Wir gehen die Wege, von denen wir wissen das sie effizient sind, in welcher WEise auch immer. Wir weichen geschickt den Touristenströmen aus. Ich ging dann immer so, dass ich den stinkenden Obdachlosen mit einem gewissen Abstand aus dem Weg ging. Dann ging es Manchmal Geld holen. In der Sparkasse waren die Schalter voll. Leute steckten viele Bunte scheine in ihr Portemonaie. Draußen vor der Sparkassentür sitzt ein Obdachloser. "Hab nichts sagen manche der Leute, die gerade noch am Automaten war". Das ist einer dieser Eindrücke, den ich nicht mehr los werde. Wir haben kein Bargeld, suchen per Smartphone  nach Automaten. Planen wie wir den Besuch am Automaten dann in unseren Tagesablauf integrieren, wo wir den geringsten Umweg machen. Dann ist alles wieder so mechanisch. Wir bedienen den Automaten wie im Schlaf. Wir ignorieren den Bettler davor wie im Schlaf. Manchmal suche in nach Kleingeld, werfe ihm 50 Cent in den Becher. Fühle mich besser. Nein. Weniger schlecht. Habe ich gespendet weil ich dem jenigen gerne Geld geben wollte fragte ich mich noch im weitergehen. Oder woltle ich bloß mein Gewissen beruhigen? Indem Fall war es zweiteres. Wie scheiße denke ich mir. In der Mittagspause gehe ich zu einem Imbiss. Den Döner gibts vorne in einem Supermarkt, gegenüber vom Bäcker. überall lange  Schlange. Menschen die alle ihre Pause haben, ihre Auszeit. Wie die abläuft? Bei allen recht ähnlich: Man muss was essen. Also überlegt man sich wo man am besten was kriegt, etwas awas einen nicht wieder langweilt. Viele gehen dann zum italiener. Andere holen Sich Salat im Edeka. Wieder andere Bestellen gleich in der Firma. Die die sich entscheiden selber was zu holen (oder die, die für andere etwas holen) verbringen ihr entspannende Pause damit zum Zielort zu hetzen. Vorbei an den Menschenmassen. Ich bahnte mir einen Weg. Andere Leute die Pause machen. Touris. Rote Ampeln. Volle Bürgersteige. Überall Menschen. Und wieder dieses Gefühl - betäubt. Kennt ihr das, ihr seid auf einer tollen Party und ihr fühlt euch unwohl? Wie alleine utner Fremden (wobei das auch schön sein kann) ? Einfach fremd, als gehört ihr da nicht hin, als reden alle auf einmal über total dumme Dinge, oder gar in anderen Sprachen. So eine Situation in der man einfach nur Weg will. Also war ich am Imbiss, bestellte eine Dönerbox. Ich hatte mir überlegt, dass diese (wohlgemerkt mit Salat anstelle von Pommes) meiner Ernährung am besten tun würde. Also gab ich das Geld rüber, für etwas von dem ich mir erwartete, dass ich mich nicht zu dick macht. Das wirklich erschreckende an der Geschcihte, ist die Ernsthaftigkeit, mit der ich an dem Tag über meine Ernährung nachdachte und die Komplexität mit der ich schließlich meine WAhl traf und auch noch während des Verzehs am Tisch nebenan darüber nachdachte. Dann - wir sind wohlgemerkt immer noch am genau gleichen Tag, dem Tag der vollen Schlangen, anstehender ungeduldiger Menschen, die doch eigendlich Zeit haben, ist ja ihre Pause - kam eine Frau vorbei, eine Bettlerin. Ich schüttelte erschreckend schnell und unterbewusst den Kopf. Sagte ihr ich hab nichts. Sie zeigte auf mein Essen und meinte "ich will doch auch nur etwas essen.", während ich immernoch darüber nachdachte wieviel Kalorien das wohl haben mochte. Das traf mich wie ein Schlag. Ich war feige, und so getroffen, dass ich weglief. Ich ging auf einen naheliegenden Platz, setzte mich und aß aufgewühlt den REst. Bis mir auffiel dass ich eigendlich ja satt bin. Ich leif zurück und gab ihr mein Essen ab. Das was davon übrig bleib. Ich hatte ein fürchterlich schlechtes Gewissen weil ich doch soviel verschlungen hatte und gar nciht mehr so viel übrig blieb. Dann ging ich zurück, suchte die Frau und gab ihr die Box. Wieder einmal nciht weil ich gutes tun wollte, vielmehr weil mein GEwissen mich nicht mehr in Ruhe ließ.
Ich dneke oft über diesen Tag nach. das erschreckende ist dies: Es war nicht der Tag. Es waren viele. Sie waren alle gleich, ähnlich, alle so. Nicht jeden Tag ein bettler der einen anspricht, nicht jeden Tag eine Frau die auch Hunger hat, und doch sind sie da. Am Bahnhof, vor dme Imbiss, am Straßenrand, vor der Bank. Um die Ecke, unter der Brücke. Jeden Tag. Und jeden Tag ist es, als wäre es so. Als ständen da Bäume. Als ständen da bescheuerte unbewegliche Bäume. Pflanzen. Dinge ohne Seele. Ich wünschte es wären Bäume geswesen. Aber Menschen sind keine Bäume und auch keine MAschinen. Denn genau so fühlte ich mich. Wie jemand, der imemr wieder die selben Programme abläuft. Auf einen entsprechenden Input mit einem geeignetem Output reagiert. MAnchmal variieren die Phrasen. Dann kommen die Floskeln. Hallo. Guten Tag. auf wieder sehen. Hab einen schönen Tag. Ich bin ein totaler Freund von soetwas, man sollte nett sein, aber irgendwann, konnte ich es selbst nicht mehr hören, es fühlte sich so mechanisch an. Was brignt es , tausendmal das gleiche zu sagen? Was bdeutet ein guter Tag, wenn er zum hundersten Mal gewünscht wird. Die Leute an der Kassenschlagne, die mechanisch anstehen, bezahlen und gehen. Die Menschen auf der anderen Seite der kasse, die so wie ich am Telefon die Leute abarbeiten. Der Chef guckt schon weil es nicht vorran geht. Sie arbeiten im Akkord und das erste was ich auf dem Weg zur Kasse hörte war ein "können die nciht mal ne weitere Kasse aufmachen?!". Mir wurde schlecht. Ich habe uaf dem Rückweg im Bücherladen noch ein buch gekauft. Wieder ein Hallo. Ein Preis. Dann das bezahlen. Ich fühlte mich gefangen. Wie Material. Umgeben von Material.Material und Abläufe. Auf der Heimfahrt waren die Züge wieder randvoll. Es wurde gedrängelt, geschubst, jeder woltle der erste Drinnen sein.Viele schließen, lasen zeitig, schalteten ab. Ich fühlte mich wie in einem Zug voller Roboter, oder Leichen.

Es war nicht der Tag an sich. Es war nciht das was an diesem Tag passiert. Es war das was immer passiert. Es waren nicht die Szenen die ich sah, weder die Menschen. Es ging nicht um die Obdachlosen und auch nicht um die hart arbeitenden Menschen die die anderen MEnschen bedienten als wären sie selsbt keine. Es ging einfach darum, das es passiert. Immer. Überall. Das ist es, was wir alltag nennen. Und mir tut es innerlich weh, so etwas als meinen Alltag anzuerkennen. Zu erkennen, dass man slebst ein Teil davon ist.

Ich weiß nicht wie ich damit umgehe. Es hat mci hsensibilisiert. Für Obdachlose, für Arbeitende, für Call-Center-Mitarbeiter, für Arbeiter an der Kasse, überall. Für Menschen auf der Straße, in Geschäften, Menschen auf arbeit. Menschen in Zügen. Die hinter all den Aktionen und Fassaden ncihts anderes sind als ich. Das wir alle manchmal nur Zahnräder sind, die eben funktionieren. Oder kaputte Zahnräder, abseits der Maschine weggeworfen. ICh weiß nicht was ich mit dieser Erfahrung mache. Wie ich in Zukunft damit umgehe, aber es war mir wirklich ein Bedürfnis, das niederzuschreiben. Wie lautet die Konsequenz? Sei toll. Sei lustig. Steche heraus. Zaubere mir ein Lächeln auf die Lippen, grinse mich an während du mir die Zeitung verkaufst, denn diese Momente gab es auch, diese Momente wo man dem Universum für diesen unglaublichen sekundenbruchteil dankt indem einen ein anderer MEnsch so unglaublich viel gegeben hat.

Erwartungen

Hi ihr lieben - Da mir die Fragerunde neulich so viel Spaß gemacht hat, habe ich mir vorgenommen hier mir Fragen zu stellen und dann selbst zu beantworten. Wenn du auch deinen Senf dazu abgeben magst, lass doch ein Kommentar hier :)

Die Frage heute lautet:

Hast du hohe Erwartungen oder gehst du lieber ganz neutral mit geringen Erwartungen an etwas heran?

Ich kenne das von mir. Wenn ich ein Date habe, dann bin ich jedesmal total gehyped, fast wie damals als Teenie. Egal wie sehr ich mich zusammenreißen will, dieses OMG Gefühl, dieses Kribbeln, ja die ganze Unsicherheit, die bei mir da mit drinne steckt, ich finde das gehört alles dazu. Ich bin ein Mensch, der lieber auf den Moment setzt, als auf die Routine. Was kann schon passieren? Es kann ein erbärmlicher, fürchterlicher Moment werden, oder es wird toll, es haut einen um, und es erwischt einen Richtig. Warum nicht das MAximum erwarten? Warum nach einer Klausur nicht sagen, Mensch das war geil, ich freue mich auf die Gute Note, nein, stattdessen reden wir - insbesondere im Falle das es gut leif - lieber alles schlecht. Zählen auf was nicht gut lief, wo uns Punkte fehlen. Nur um uns Tagelang zu quälen. Oder im Falle des DAtes, hey, das war scheiße, und dann ertrinken wir förmlich in Negativität. ODer auch vorher: Das wird niemals klappen, omg was soll ich tun, und und und. Ich finde wir sollten alle vielmehr darauf achten uns Mühe zu geben, und uns zu achten. Unsere eigene LEistung und sei es die Mühe selbst wertschätzen. Besonders im vorraus. Ich habe ewig für diese Klausur gelernt, also gehe ich sie voller Mut und an gebe mein bestes.

Ich bin eigentlich ein Mensch, der gerne auf dem Boden bleibt, gedanklich. Jemand der sich ungern festlegt, alle Möglichkeiten offenhält und sich selber oft eignesteht, das aus bestimmten Dingen einfach nichts mehr wird. Umso mehr überrasche ich mich gerade selber. Aber es muss sich gar nicht widersprechen: Ich denke Einsatz, Reflketion und eine korrekte Einschätzung muss sich nicht mit einer hohen Erwartungshaltung ausschließen. Wir können energisch sein, Vorstellungen haben, und trotzdem sind wir uns bewusst, dass es ganz anders sein und werden kann. Ich meine hey es hat noch niemandem geschadet ein bisschen zu Fliegen, auf die Landung kommt es an. Ich persönlich hebe ganz gerne immer mal wieder ein wenig ab in die Luft, denn hier unten ist es mir zu langweilig. Also ganz klar: Hohe Erwartungen sind toll. Wenn man sich von ihnen nicht auffressen lässt, wenn man sie nicht in Enttäuschung umwandelt. Aber hey - selbst Enttäuschung ist doc hetwas total normales - wir haben halt Erwartungen, müssen wir haben, denn was wären wir ohne? Anspruchslos? Beliebig? Uns wäre alles egal? Am leben zu sein, zu Leben, das bedeutet auch frei zu sein und wie können wir frei sein, wenn wir nicht verlangen, von uns selbst, von Situationen, von anderen. Wenn wir nicht mehr als das verlangen was Durchschnitt ist, dann werden wir ewig da bleiben wo wir sind. Ich bin niemand der der festklemmt, ich bin jemand der immer weiter gehen will, und manche Wege enden eben im nichts, das bedeutet nicht, dass es nciht sinnvoll war sie zu gehen. Ich laufe lieber drauf los, als auf den Bus zu warten. Auch wenn man manchmal mit einem Regenschauer rechnen muss. Es ist doch dann umso schöner, wenn mal die Sonne durchblickt.


Montag, 8. August 2016

"You've got all these great answers to all these great questions"



Hallo ihr!

Meine Lieblings-Kira hat mich neulich nach meiner Blogadresse gefragt - und mich für den Liebster-Blog-Award nominiert. Hurray!!!!

Das zum Anlass genommen habe ich mich hier mal wieder eingelogt und jetzt sogar nochmal.Es geht bei dem Award darum Fragen zu stellen - und zu beantworten. Ich finde nämlich, das wir beides zu selten tun.

Zunächst möchte ich gerne einen Song mit euch teilen. Es gibt nämlich einen wunderschönen Titel von meinen Lieblingsschotten Biffy Clyro, die nicht nur super tolle Musiker sondern auch coole Menschen sind (ich durfte sie die letzten Monate 2 mal treffen, jetzt weiß ich wie der Sänger in unterwäsche ausschaut!). Das letzte Werk war "Opposites", seit kurzem ist jetzt "ellipsis" draußen - ich mache mal einen Zeitsprung zu "The vertigo of bliss", das Video hier ist inziwschen 7 Jahre alt. Ich liebe diese Band!





Erstmal vielen Dank an Kira für nominieren (es ist mir eine Ehre <3 ) Hier findet ihr ihren Post: (https://kirailarya.blogspot.de/2016/08/weil-wir-einander-zu-wenig-groe-fragen.html)

Jetzt zu den Regeln:

"Danke der Person, die dich für den Liebster Blog Award nominiert hat und verlinke den Blog dieser Person in deinem Beitrag! Beantworte die 11 Fragen, die du von dem Blogger, der dich nominierte, gestellt bekamst. Nominiere maximal 11 weitere Blogger für den Liebster Blog Award! Stelle eine Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen!"

Also als 1. meine Nominierten: Das bist vor allem du, falls du das gerade liest und noch nicht mitgemacht hast. Oder falls du die Fragen interessant findest. Ich finde es immer toll bei sowas mitzumachen, ich finde es bloß selsbt nicht so wichtig, immer so und so viele andere zu verlinken. Vielleicht gesellen sich hier aber noch ein par tolle Blogs dazu, sobald ich das ok habe :)

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Jetzt werde ich erstmal Kiras Fragen nach bestem Wissen und Gewissen beantworten, meine eigenen Fragen findet ihr weiter unten:

• Wenn du allen Menschen einen einzigen Ratschlag geben könntest, welcher wäre es?


Einen einzigartigen Ratschlag zu finden ist schwierig, denn einzigartig bedeutet, dass es ihn noch nicht gibt? Was für Ratschläge kann man anderen Menschen geben? Sei du selbst, pass auf dich auf, lass es dir gut gehem, lern zu verzeihen, sei gut zu anderen,zeige den Menschen die dir wichtig sind genau das,bereiche die Welt durch deine Art und Weise - sicherlich nicht einzigartig, aber ich denke, das kann man nicht oft genug sagen. Ansonsten: Vergiss niemals wie toll du bist. Dont forget to be awesome.


• Wäre das Kind, das du gewesen bist, stolz auf den Menschen, der du geworden bist, und ist dir das wichtig?

Ich dneke nicht, das Menschen zu etwas werden können, ich denke das Menschen zu jedem Zeitpunkt sind. Klar, verändern sich Menschen, lassen sich prägen und entwickeln bestimme Züge. Aber ich bin nicht der Meinung, das man einen Menschen erklären kann "wie er so wurde" - das würde bedeuten, dass wir mit unserer Art zu sein herumspielen können.Jemand ist zu einem Zeitpunkt so wie er eben ist. Und Jahre später ist er so wie er dann ist. Wäre der Mensch, der ein einmal war stolz auf den Menschen der ich jetzt bin? Ich denke er wäre stolz, in dem Umfang in dem man stolz auf einen anderen Menschen sein kann. Was ist schon stolz? Ich finde Stolz ist wichtig, ich finde es wichtig anderen Menschen zu zeigen das man stolz auf sie ist - für sie. Aber am Ende d es Tages, zählt man selbst? Man sollte auf das stolz sein, was man als menschliches Wesen volblringt - genau das ist der richtige Antrieb. Wäre ich damals stolz auf mich heute? Ich bin ein komplett anderer Mensch.

"well of course I've changed.
With all the things I've done and the places I've been
I'd be a machine if I had stayed the same."
 (Frank Turner - Tell Tale Signs)

Ich bin sicherlich an vielem gewachsen und tue Digne von denen ich damal nur geträumt hätte. Ich habe viele Depressionen überwunden und vorallem abgelegt. Ich habe mir viel aufgebaut, das mir oft gar nicht aufgefallen ist. Ich bin glücklich. Das wollte ich damals immer so verzwrifelt sein.Also ja.

• Wie müsstest du sein, damit du in zehn Jahren zurückblicken kannst und sagen, dass der Mensch, der du heute warst, stolz auf dich wär?

Ich will gar nicht zu sehr in die Zukunft gucken. ICh finde wir sollten die Vergangenheit Vergangenheit sein lassen und die Zukunft das was sie eben ist - unsere Zukunft. Wir können in beidem nicht leben - sondern nur in der gegenwart. Deswegen sollten wir uns alle viel weniger Gedanken über die Zukunft machen, sonst verpassen wir soviel. Die Zukunft komtm sowieso. Und in 10 Jahren? Wer weiß was dann ist. Es gibt Digne die ich dan ngetan und erlebt haben möchte. Aber ob die wirklich passieren - das weiß ich nicht und was spielt das für eine Rolle? Ich möchte slesbtständig sein, was von der Welt sehen, nette MEnschen um mich herum haben und vor allem an mir arbeiten und besser werden. Ansonsten? Wäre ich gar nicht so unglücklich wenn ich in 10 jahren noch so bin wie ich jetzt bin. Zufrieden. Glücklich. Ich kann nicht einmal sagen, dass ich in 10 Jahren eine vernünftige Beziehung haben möchte, denn ich finde, das ist nicht sooo wichtig. Ich möchte einfach weiter an mir arbeiten, nicht das ich mich gehen lasse, meine positiven Ansichten nicht verlieren, nicht immer meckern, ein optimistischer, angagierter Mensch sein. Und leben. leben. leben. leben. Ich bin glücklich wenn man Zukunfts ich ein bisschen von dem machen darf was er gerne macht, wenn er viel Spaß und Freude hat. Ich hoffe, dass er genau so ist wie er dann sein möchte.

• Was gedenkst du dafür zu tun?

Ich denke, das ich an mir arbeiten werde, so wie ich es immer tue. Ich muss ein par mal mehr aus mir herauskommen, neue Herausforderungen angehen und bestehen. Immer und immer wieder. Fortschritt.Ein Fuß nach dem anderen.

"And every step you take forward is another step you'll never have to take again"
(Frank Turner - Least Of All Young Caroline)

• Träumer oder Realist?

Geht beides? Ja! Was bedeutet es zu Träumen? Was ist realistisch? Viele Menschen sagen, dass man nicht träumen sondern leben sollte. Eine andere Sichtweise sagt, dass wir träume als ziele brauchen. Manche sagen die müssen erreichbar sein - warum nicht auch Ziele haben die man vielleicht niemals erreichen kann? Oder dann doch? Ich finde es wichtig Digne rational zu betrachten. Als Wissenschaftler und "ich will diese Welt so sehr verstehen"-Mensch mag ich Digne an denen ich mich festhalten kann. Ecken. Kanten. Wände. Statt ein großes unförmiges Alles. Mir ist der Realitätsbezug wichtig. Wir leben hier und es gibt Digne die können wir tun und andere nicht. Wir sind begrenz, weil wir keine Götter sind. Das ist einfach so. Andererseits darf uns das niemals davon abhalten nach mehr zu streben. Ich dneke ich bin ein Träumer der gerne mal auf festem Boden wandert, oder eben ein Realist, der sich gerne mal nach mehr sehnt. Die Welt ist zu toll um sie nicht zu schätzen wie sie ist, und das Leben ist zu kurz um es zu akzeptieren wie es ist.
 
• Wovon gibt es zu viel auf der Welt? Wovon zu wenig?

Verständnis: Für sich. Für andere. Für die Erde, den Planeten. Für Teire, Menschen, für mehr. Die Welt sorgt sich nur noch um bescheuerte Dinge. Wir machen uns "Sorgen" über sachen, die wir gar nicht brauchen und verlieren das Verständnis für die wirklich wichtigen Dinge.

Küsse. Händedrücke. Umarmungen. Es kann niemals zuviel Leibe auf der WElt geben. In welcher Form auch immer.

Nachsicht. Vertrauen. Vergebung. Respekt: Einfach die einsicht, dass man selbst nicht allein ist, das alle Menschen toll sind und es verdienen so beahndelt zu werden.

Weniger Hass, Lied, Negativität und Angst. Weniger Leichtgläubigkeit und Dummheit. Mehr vertrauen an das Gute, an den Menschen. Wir können wenn wir wollen. Und wir sollten auch. Es fehlt sooft an dem Willen. Den willen etwas zu ändern. Wir sind nicht am Ende. Wir sind gerade erst am Anfang. Und wir können alle soviel mehr sein.

• Hast du das Gefühl, du hast dein Leben im Griff?

Was bedeutet im Griff? Wenn ich labil bin ,die Kontrolle verliere, von einer scheiße in die andere schlitter, bedeutet es das sein Leben nicht im Griff zu haben? Mir geht es gut. Ich lebe in einer angenehmen aber anstrengenden Zeit. Ich bin körperlich und seelisch heil, beziehungsweise habe ich die Chance, die Möglichkeit heil zu sein, ein friedliches, ehrliches Leben zu führen. Es gibt gerade keine äußeren Umstände die mich beuteln, die mich zerstören oder mit denen ich es schwer habe. Ich fühle mich frei. Ich wäre manchmal gerne ein wenig mehr. Stärker, erfolgreicher, besser. Ich will besser sein und besser werden. Es gibt Dinge die sind noch nicht so wie ich sie wünsche. Habe ich mein Leben deswegen nicht im Griff? Nein. Ich habe es im Griff. Zumindest habe ich alle Möglichkeiten es im Griff haben zu können. Und das ist doch nicht slebstverständlich. Ja.

"You have to believe yourself to be happy now. You can't reply on someone else to be happy"
(Biffy Clyro - Get Fucked Stud)

• Better safe than sorry? Oder Man bereut nur, was man nicht getan hat?

Ich bin kein Freund von einseitigen Antworten. Die Wahrheit ist oft mehr als schwarz oder weiß. Ich kann ewig über Fragen nachdenken. Meisten leigt meine Antwort dazwischen. Daziwschen? Geht das? Oder auf beiden Seiten? Ich denke Vorsicht ist wichtig. Man muss auf sich und andere achten, das ist wesentlich. Verständnis, Sorgfalt und Vorsicht. Gerade wenn man mit Menschen umgeht. Auf der anderen Seite darf man keine Angst haben. Sachen nicht zu tun, weil es ein Risiko birgt, das akzeptiere ich nicht. "No Risk no Fun" ist ein echt dämlicher Spruch. Aber es ist soviel wares darin. Ob im wahren Leben, in Spielen, im Alltag, in der Wirschaft,oder sonst wo. WEnn man etwas will, mehr will, dann muss man immer ein Risiko eingehen. Wenn ich lieben will, dann mache ich mich verletzlich. Will ich Karierre machen, dann kann ich natürlich acuh scheitern. Aber was wäre schon der Erfolg, wenn er geschenkt wäre? Könnten wir es genießen reich zu sein, wenn wir niemals Geldsorgen hätten? Gibt es den "höheren" Zustand denn nur weil es einen niedrigen gibt? Und macht ihn die Möglichkeit, das er begrenzt ist nicht so attraktiv? Mahct die Tatsache, das wir auch traurige Momente haben unser Glück nicht vollkommener? Ich finde, man lernt aus allem was man tut. Das bedeutet aber nicht, dass man auch alles tun muss. MAnchmal ist es besser etwas nicht zu tun. MAnchmal muss man etwas tun. Man muss abwägen und das tun was richtig erscheint. Wir lernen immer weiter und jede Entscheidung führt uns weiter, jede Tat, jede Aktion. Ich will mehr als Mittelmäßigkeit, Durchschnitt. Wer mehr will, der muss mehr geben. Mehr als normal. Mehr als erwartet. Mehr. Vorallem für uns selbst. Aber stets mit Bedacht. Ein kontrolleirtes Risiko gibt es nicht. Das Leben ist zu kurz um über das nachzudenken, was sein könnte.

• Kannst du dich an Momente, Ereignisse, Begegnungen erinnern, in denen du wusstest, dass dein Leben nie wieder das Gleiche sein wird?

Gleich bedeutet Routine, Stillstand? Will ich, dass mein Leben gleich ist. Ich mag Routine und gleichbleibende bekannte Prozesse und Prozeduren wahrscheinlich mehr als jeder andere. Kontrolle und Sicherheit. Aber das ist nicht alles. Was sind verändernde Begegnungen? Das können einfache Begegnungen im Alltag sein, Momente die klein sind, einen aber prägen. Ich erinnere mich an eine Begebnung mit Obdachlosen vor Wochen. Das war nicht viel und es wirft mein Leben nicht über dne Haufen, aber es war prägend. Das lesen von Büchern. Von schelchten und guten. Ich ahbe immer das Gefühl egal wie vie lgehalt das Buch auch hatte, dass ich danach ein anderer bin. Tage bei tollen Menschen. Erlebnisse mit der Familie und Freunden. Eskalierte Abende mit viel Alkohol. Ein neuer Job, ein neuer Nachbar oder Kollege. Kleine Dinge. Permanent. Wir sind ständig im Wandel. Diesen "OMG jetzt ist alles anders"-Moment habe ich selten so wahrgenommen. Das leben besteht eben meistens nicht aus Stufen oder Fahrstuhlfahrten, sondern aus Bergen und hängen dir wie langsam und mühsam erklimmen, als mit einem Ruck.



"But if you're all about the destination, then take a fucking flight." 
(Frank Turner - The Ballad of Me and My Friends)


• Denk an ein Monster. Erkläre, wieso es ein Monster ist.

Ich finde Monster ist ein besodnerer Begriff. Was ist ein Monster? Etwas das grausam ist? Brutal? Andere verletzt? Über sie herfällt? Rücksichtslos ist? An sich selsbt denkt. Über Leichen geht? ICh fidne zum Beispiel ein widles Tier ist kein Monster, nur weil es Jagt, es ist eben ein Tier. Was Monster ausmacht ist die Tatsache, das sie die Wahl haben, Monster zu sein oder eben nicht. Denn wenn sich etwas dazu entscheidet ein Monster zu sein - dann es das auf alle diese Kategoerin zutreffend. Wenn sich etwas aussucht grausam zu sein. Wenn es das nicht tut, ist es dann wirklich grausam? Monster sind die die die Wahl haben es nicht zu sein. Ich kenne nur ein Monster - das ist der Mensch. Den nder kann entscheiden. Ob er ein Mensch ist - oder ein Monster.

• Wer bist du gerade jetzt?

Ein Mensch. Der an einem Pc sitz und sich freut was für tolel Fragen er gerade beantworten durfe. JEmand der ständig sich selbst ständig Fragen stellt. Der versucht zu verstehen - jemand der eine Antwort sucht. Jemand der nach den richtigen Fragen sucht. Jemand, der genau so ist wie er jetzt sein will - oder nahe dran.

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Und hier sind jetzt deine Fragen, auch wenn ich niemals an das Niveau meines Vorgängers herankomme:

• Gab es jemals eine Situation in der du dich als "Monster" bezeichent hättest? Warum?

• Würdest du gerne mal ein anderer Mensch sein? Warum? Und wer würdest du sein wollen.

• Welche Fragen stellst du dir, die dich nicht schlafen lassen?

• Was war das letzte was du geschafft hast was dir niemand zugetraut hat?

• Wann und wobei hast du das letzte mal versagt?

• Ist es dir wichtig Erfolg zu haben?

• Was sind deine schlechtesten Eigenschaften?

• Würdest du sie ändern wollen, wenn du könntest?

• Wenn du mit deinem 16 Jahre ich sprechen könntest, was würdest du sagen?

• Suchen oder gesucht werden?

• Woran denkst du jetzt?

Mittwoch, 3. August 2016

Sommer (Oder auch: Der Titel der überhaupt nichts mit dem Post zu tun hat)

Hallo ihr Lieben!

Das letzte mal, dass ich etwas gepostet habe liegt nun schon eine Weile zurück.
Anfang März um genau zu sein - jetzt haben wir schon den August. Wie schnell doch die Zeit vergeht. Deswegen wird es wieder öfter etwas zu lesen geben - zumal ich seit Anfang dieser Woche nicht mehr so eingespannt bin, da mein Praktikum im Radio vorbei ist und ich schweren Herzens nicht mehr täglich in den Sender fahre, um 5:30 mit der Frühschicht anfange oder mal bis 21:30 Abends da verweile. Die wohl häufigste Frage die ich meinen Kollegen beantworten durfte war "wie kamst du eigentlich zum Radio"? Tatsächlich eine gute Frage - habe ich doch eigentlich Bionformatik / Biosystemtechnik studiert. So ganz sicher b in ich mir selber nicht. Ich habe von 2011 bis 2015 meinen Bachelor gemacht und ich hatte zwischendurch echt gar keine Lust mehr, habe dan nschließlich auch ein Jahr länger gebraucht - dann aber endlich den Abschluss gemacht. Für mich stand von Anfang an fest, das ich in diesem Studiumgang an dieser hochschule nicht weitermachen möchte - was bedeutete - etwas anderes musste her. Kennt ihr das, wenn ihr an einem Abschnitt eures Lebens seit und euch fragt, macht das was ich amche eigentlich Sinn? Manche nennen das Midlife Crisis - ich habe eine wirklich lange Zeit darüber nachgedacht. Ich habe mich für ein Photonic MAsterstudium bei uns beworben - mich dann aber dagegen entschieden. Das ja über war weniger produktiv - viel ach ich mache was - und dann kam doch recht wenig bei rum. Ich woltle einfach mal raus, was anderes machen. Was spannendes. Und dann habe ich mich für das Radio beworben - und es hat super Spaß gemacht. Ich habe den Service geschrieben für die Moderatoren, Hörer in allen belangen am Telefon angenommen, Gewinnspiele geleitet, alles drum und dran am Laufen gehalten. Es war in der einzelheit der Tätigkeiten nicht 100 % anspruchsvoll, abre im zusammenspiel auf jeden Fall nicht immer einfach.Ich war erstaunt wie gut es mir selbst später gelungen ist auch in stressigen Situationen gelassen und konzentriert alles abzuarbeiten - eine Eigenschaft die sonst nie zu meinen stärken zählten. Ich habe viele nette Kollegen gehabt und es echt genossen mit denen Zusammenzuarbeiten - was mir noch einmal gezeigt hat, das ich ein  totaler Teammensch bin. Ich find es einfach alngweilig alles alleine zu machen. Ich habe in der Redaktion gesessen, Themen vorgeschalgen, Beiträge erstellt - ich musste raus und Umfragen machen - eine absolute Hölle für mich - Fremde Menschen ansprechen und der Druck ich brauch so und so viele tolel Töne - das lag mir bis zum Ende nicht. Aber es hat trotzdem Spaß gemacht, ich hatte ein par Interviews, ich musste sogar einmal einen Botschafter in Berlin interviewen, da war ich auch ziemlich angespannt. Ich habe auf jeden Fall eine Menge gelernt, und auch erfahren, wie stressig und undankbar es manchmal sein kann im Bereich "Medien" zu arbeiten. Wie viel Aufwand man für nur kleine beiträge teilweise betreiben muss und wie viel Arbeit hinter allem stecken kann. Ich habe auch gemerkt, dass ich mich mit geschriebenen Wörtern viel besser verstehe als mit gesprochenen. Es war also wirklichj toll. Ich habe unglaublich positives Feedback bekommen, war bei ein par tollen Events, auch einem eigenem bei dem ich mitgeholfen habe. Ich habe mit sehr erfahrenen Moderatoren und auch Redakteuren zusammengearbeitet - es ist manchmal echt frustrierend, wenn man einen TExt fertig hat und quasi alles noch einmal geändert wird, aber ich konnte auch mega viel lernen.Mein Fazit ist - das es super toll ist und ich gerne mal wieder in sowas hineinschaue - aber auf Dauer und als primärer Beruf mir der Bereich MEdien, Radio, Jornalismus, etc nicht so zusagt, da mache ich lieber etwas anderes und widme mich solchen Dingen in miener Freizeit.

Ab Oktober habe ich erst einmal ein Studium an der HTW in Berlin angenommen - Life Scince Engeneering, ein etwas anderer aber passender MAster zu meinem bisherigne Studium. Vielleicht wechsel ich zum Winter an die HU - da gibt es den MAster in molukulare Lebenswissenschaften. Ich freue mich auf jeden Fall wieder zu studieren. Man merkt erst wie toll etwas war, wenn man es nicht mehr hat. Außerdem freue ich mich in nicht mehr zu langer Zukunft endlich vernünftig zu arbeiten und gutes Geld verdienen zu können.

Ich war mitte letzten Monats mal wieder in Polen auf dem Woodstock Festival - zum 5. Mal infolge und was soll ich sagen? Ich liebe es. Die Regierung mischt sich zwar ein - es gab ätzende Auflagen und viele nervige Änderungen - aber unsere Truppe hatte wie immer ganz viel Spaß und es war super cool. Ich kam Montag zurück auf Arbeit und alle meinten "hä - du warst auf einem Festival - du schaust so entspannt und ausgeglichen und ausgeruht aus - Ja, ich glaube das hat echt gut getan. 

Soweit also erst einmal ein Feedback zu dem was bei mir los is - oder auch nicht los ist. In 2 Wochen geht es auf ein Festival, und Anfang September auf eine Hochzeit. Im September wollte ich noch ein par Wochen verreisen - vielleicht Irland - oder England. Ich freue mich jedenfalls total auf den Sommer und darauf die Tage zu genißen. Morgen geht es in den Tierpark. Hurray!

Mittwoch, 2. März 2016

300

Heyho, ich bins nochmal,

heute gleich noch etwas zum schreiben.
Ich habe mich seit einer Weile stärker auf wie schreibe ich ein Buch seiten und Blogs umgeguckt und sehr sehr coole Sachen dort gelesen und ein par sehr interessante Menschen und deren Vorgehen beobachten können. Ich war schiebe das selbst immer viel zu sehr her. Ich will immer schreiben und tus nicht. Wenn ich es dann tue bin ich so selsbtkritisch und enttäuscht und komme nicht weit, aber all diese Ausreden sollen mich nicht länger davon abhalten. Ich war anfang Februar auf einer kleinen Punk Show, Beach slang im übrigen und vor dem letzten Song sagte der Sänger, ey ihr da macht was wo ihr bock drauf hab, gründet ne Band, schreibt ein buch, lebt euch aus. Und auch wenn das doch sehr simpel war, hat es mich in dem Moment gepackt.Und da ich sowieso für niemand anderem Schreibe als für mich möchte ich mir selber das geschenk machen, etwas zu schaffen, dass ich schon immer wollte. Ich habe auf einem Blog einen Ausspruch von Stepfen King gelesen, dass ein Mensch, wenn er jeden Tag lediglich 300 Wörter schreibt in einem Jahr ein Buch geschreiben hat, was dann etwa 90000 Wörter wären, wenn ich mich nicht irre, also sogar ein gar nicht so kurzes Buch. Ein Buch, tausende von Wörter, dass ist so abwiegig, man weiß nicht wo man anfängt und wie, doch 300, das macht es so, so simpel, so einfach. Alleine die Idee. Ich will nicht bloß 300 am Tag schreiben und das mag lächerlich klingen, aber ich finde den Gedanken großartig. Wenn du es nicht in großen Schritten kannst, dann mache es langsam, ein Fuß nach dem anderen. Und das funktioneirt genauso gut. Lass dich nicht von der Unmöglichkeit ausbremsen, niemand rennt gleich einen MArathon, aber erst kurze Schrecken, Schritt für Schritt und dann, später auch den Marathon. Du musst nicht alles auf einmal machen, du kommst auch so zum ziel, mit genügend ausdauer und einsatz.

Für mich bedeutet dass: jeden Tag 300 Wörter zu schreiben. Mindestens. Es sol ldie Motivation sein, mich ejden Tag an den Laptop zu setzen oder einen Zettel und Stoft zu nehmen und diese 300 Wörter zu schreiben. Und dann schreibe ich weiter, solange ich lust habe. Und nächsten Tag wieder. Bis  es fertig ist.

Ich fange mit Idee Zwei an und will bis anfang September fertig sein. Ich werde bestimmt nicht täglich, aber vielleicht wöchentlich über meine Erfahrungen und vor allem den Fortschritt berichten.

Verantwortung

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich noch einmal ein paar worte loswerden, die ich unter dem Stichwort Verantwortung zusammenfassen kann. Verantwortung für sich selbst, und für andere, Verantwortung für uns selbst als Menschen. Insbesondere als in der Regel gesunde, in einer guten Zivilisation aufgewachsener Mensch. Wir ahtten doch fast alles: Bildung, etwas was man selbst erst schätzt wenn es einem daran fehlt, und essen, eine gute Versorgung, ein Dach über dem Kopf. Wir haben es gut.

Der Anstoß zu diesem Post war eine Aussage meiner Mutter vor ein par Wochen, Mensch wie die Zeit vergeht. In einem Gespräch über die Welt - von der wir beide nicht viel kennen -, die Politik - von der wir beide keine Ahnung haben - , und Flüchtlinge - von denen wir erst recht nichts verstehen - ging es unter anderem darum wie die MAsse der Menschheit schlechte Dinge, von denen die m eisten wissen dass sie falsch sind unterstützt, fördert, oder sich damit abfindet. Das sind so sachen wie billiges unmenschlich gehaltenes Fleisch zu kaufen. Dabei sagte sie: DAss tun doch alle und ich änder daran eh nichts. Und das macht mich so wütend. JEder schiebt die Schuld auf andere. SAgt von mir aus wäre die Welt toll. Ja ist klar, wir tun nichts für, aber schimpfen über andere. Das ist etwas was ich niemals verstehen werde. Als ich das äußerte erwartete mich als Antwort die typische ich weiß dass du eigendlich recht hast und ich habe keine argumente mehr sprachlosigkeit meiner mutter. Anschließend sagte sie: Es ist hatl kompliziert. Es istn icht leicht was zu ändern. Und dass ist mein zentraler Punkt in diesem Post. Es istn icht kompliziert. Wir tun nur immer so, um uns selbst in unserem nichts tun, nicht aktiv werden zu stärken. Es ist leicht etwas zu tun. Es ist leicht rauszugehen und sich einen job zu suchen, es ist leicht sich hinzusetzen und seinem traum nachzugehen und ein buch zu schreiben, es ist leicht seine gedanken niederzuschreiben, es ist leicht Missstände die man ablehnt nicht zu unterstützen. Doch es braucht imer etwas: Einsatz. Es ist leicht, aber es nicht zu tun ist leichter, Und das ist der einzige Grund warum wir so oft uns nicht überwinden. Aber es ist ein gutes tolels gefühl und es ist super, es macht spaß und wir sind uns selber später dankbar. Ob im Weltverbessern oder in der Liebe, es ist nicht kompliziert, selten. Denn meisten ist es klar und meistens können wir jede komplizierte Situation auf eine Endscheidung hinunterspielen, die wir dann treffen müssen, auch wenn wir sie nicht treffen wollen. Kompliziert ist es imemr dann wenn wir nicht ohne weiteres zu unseren Wünschen gelangen, doch wäre ja auch zu leicht, wenn immer alles so komtm wie wir es wollen, oder? DAs bedeutet nicht, dass wir nicht unsere wünsche umsetzen können, sondern einfach nur, dass wir meisten zu faul, zu träge, zu festgefahren sind um uns wirklich dafür zu angagieren. Also egal wo rum es geht, aufstehen, überlegen was man will, machen. Tu was dir gefällt, mache und unterstüzte woran du glaubst. Rede wovon du begeistert bist, mache was, teile dich und dein können, deine gedanken deine emotionen mit anderem Menschen. FAng an Verantwortung zu übernehmen. Es fängt alles ganz einfach an: Machen.

Habt einen tollen Mittwoch