Mittwoch, 3. August 2016

Sommer (Oder auch: Der Titel der überhaupt nichts mit dem Post zu tun hat)

Hallo ihr Lieben!

Das letzte mal, dass ich etwas gepostet habe liegt nun schon eine Weile zurück.
Anfang März um genau zu sein - jetzt haben wir schon den August. Wie schnell doch die Zeit vergeht. Deswegen wird es wieder öfter etwas zu lesen geben - zumal ich seit Anfang dieser Woche nicht mehr so eingespannt bin, da mein Praktikum im Radio vorbei ist und ich schweren Herzens nicht mehr täglich in den Sender fahre, um 5:30 mit der Frühschicht anfange oder mal bis 21:30 Abends da verweile. Die wohl häufigste Frage die ich meinen Kollegen beantworten durfte war "wie kamst du eigentlich zum Radio"? Tatsächlich eine gute Frage - habe ich doch eigentlich Bionformatik / Biosystemtechnik studiert. So ganz sicher b in ich mir selber nicht. Ich habe von 2011 bis 2015 meinen Bachelor gemacht und ich hatte zwischendurch echt gar keine Lust mehr, habe dan nschließlich auch ein Jahr länger gebraucht - dann aber endlich den Abschluss gemacht. Für mich stand von Anfang an fest, das ich in diesem Studiumgang an dieser hochschule nicht weitermachen möchte - was bedeutete - etwas anderes musste her. Kennt ihr das, wenn ihr an einem Abschnitt eures Lebens seit und euch fragt, macht das was ich amche eigentlich Sinn? Manche nennen das Midlife Crisis - ich habe eine wirklich lange Zeit darüber nachgedacht. Ich habe mich für ein Photonic MAsterstudium bei uns beworben - mich dann aber dagegen entschieden. Das ja über war weniger produktiv - viel ach ich mache was - und dann kam doch recht wenig bei rum. Ich woltle einfach mal raus, was anderes machen. Was spannendes. Und dann habe ich mich für das Radio beworben - und es hat super Spaß gemacht. Ich habe den Service geschrieben für die Moderatoren, Hörer in allen belangen am Telefon angenommen, Gewinnspiele geleitet, alles drum und dran am Laufen gehalten. Es war in der einzelheit der Tätigkeiten nicht 100 % anspruchsvoll, abre im zusammenspiel auf jeden Fall nicht immer einfach.Ich war erstaunt wie gut es mir selbst später gelungen ist auch in stressigen Situationen gelassen und konzentriert alles abzuarbeiten - eine Eigenschaft die sonst nie zu meinen stärken zählten. Ich habe viele nette Kollegen gehabt und es echt genossen mit denen Zusammenzuarbeiten - was mir noch einmal gezeigt hat, das ich ein  totaler Teammensch bin. Ich find es einfach alngweilig alles alleine zu machen. Ich habe in der Redaktion gesessen, Themen vorgeschalgen, Beiträge erstellt - ich musste raus und Umfragen machen - eine absolute Hölle für mich - Fremde Menschen ansprechen und der Druck ich brauch so und so viele tolel Töne - das lag mir bis zum Ende nicht. Aber es hat trotzdem Spaß gemacht, ich hatte ein par Interviews, ich musste sogar einmal einen Botschafter in Berlin interviewen, da war ich auch ziemlich angespannt. Ich habe auf jeden Fall eine Menge gelernt, und auch erfahren, wie stressig und undankbar es manchmal sein kann im Bereich "Medien" zu arbeiten. Wie viel Aufwand man für nur kleine beiträge teilweise betreiben muss und wie viel Arbeit hinter allem stecken kann. Ich habe auch gemerkt, dass ich mich mit geschriebenen Wörtern viel besser verstehe als mit gesprochenen. Es war also wirklichj toll. Ich habe unglaublich positives Feedback bekommen, war bei ein par tollen Events, auch einem eigenem bei dem ich mitgeholfen habe. Ich habe mit sehr erfahrenen Moderatoren und auch Redakteuren zusammengearbeitet - es ist manchmal echt frustrierend, wenn man einen TExt fertig hat und quasi alles noch einmal geändert wird, aber ich konnte auch mega viel lernen.Mein Fazit ist - das es super toll ist und ich gerne mal wieder in sowas hineinschaue - aber auf Dauer und als primärer Beruf mir der Bereich MEdien, Radio, Jornalismus, etc nicht so zusagt, da mache ich lieber etwas anderes und widme mich solchen Dingen in miener Freizeit.

Ab Oktober habe ich erst einmal ein Studium an der HTW in Berlin angenommen - Life Scince Engeneering, ein etwas anderer aber passender MAster zu meinem bisherigne Studium. Vielleicht wechsel ich zum Winter an die HU - da gibt es den MAster in molukulare Lebenswissenschaften. Ich freue mich auf jeden Fall wieder zu studieren. Man merkt erst wie toll etwas war, wenn man es nicht mehr hat. Außerdem freue ich mich in nicht mehr zu langer Zukunft endlich vernünftig zu arbeiten und gutes Geld verdienen zu können.

Ich war mitte letzten Monats mal wieder in Polen auf dem Woodstock Festival - zum 5. Mal infolge und was soll ich sagen? Ich liebe es. Die Regierung mischt sich zwar ein - es gab ätzende Auflagen und viele nervige Änderungen - aber unsere Truppe hatte wie immer ganz viel Spaß und es war super cool. Ich kam Montag zurück auf Arbeit und alle meinten "hä - du warst auf einem Festival - du schaust so entspannt und ausgeglichen und ausgeruht aus - Ja, ich glaube das hat echt gut getan. 

Soweit also erst einmal ein Feedback zu dem was bei mir los is - oder auch nicht los ist. In 2 Wochen geht es auf ein Festival, und Anfang September auf eine Hochzeit. Im September wollte ich noch ein par Wochen verreisen - vielleicht Irland - oder England. Ich freue mich jedenfalls total auf den Sommer und darauf die Tage zu genißen. Morgen geht es in den Tierpark. Hurray!

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