Hi ihr lieben - Da mir die Fragerunde neulich so viel Spaß gemacht hat, habe ich mir vorgenommen hier mir Fragen zu stellen und dann selbst zu beantworten. Wenn du auch deinen Senf dazu abgeben magst, lass doch ein Kommentar hier :)
Die Frage heute lautet:
Hast du hohe Erwartungen oder gehst du lieber ganz neutral mit geringen Erwartungen an etwas heran?
Ich kenne das von mir. Wenn ich ein Date habe, dann bin ich jedesmal total gehyped, fast wie damals als Teenie. Egal wie sehr ich mich zusammenreißen will, dieses OMG Gefühl, dieses Kribbeln, ja die ganze Unsicherheit, die bei mir da mit drinne steckt, ich finde das gehört alles dazu. Ich bin ein Mensch, der lieber auf den Moment setzt, als auf die Routine. Was kann schon passieren? Es kann ein erbärmlicher, fürchterlicher Moment werden, oder es wird toll, es haut einen um, und es erwischt einen Richtig. Warum nicht das MAximum erwarten? Warum nach einer Klausur nicht sagen, Mensch das war geil, ich freue mich auf die Gute Note, nein, stattdessen reden wir - insbesondere im Falle das es gut leif - lieber alles schlecht. Zählen auf was nicht gut lief, wo uns Punkte fehlen. Nur um uns Tagelang zu quälen. Oder im Falle des DAtes, hey, das war scheiße, und dann ertrinken wir förmlich in Negativität. ODer auch vorher: Das wird niemals klappen, omg was soll ich tun, und und und. Ich finde wir sollten alle vielmehr darauf achten uns Mühe zu geben, und uns zu achten. Unsere eigene LEistung und sei es die Mühe selbst wertschätzen. Besonders im vorraus. Ich habe ewig für diese Klausur gelernt, also gehe ich sie voller Mut und an gebe mein bestes.
Ich bin eigentlich ein Mensch, der gerne auf dem Boden bleibt, gedanklich. Jemand der sich ungern festlegt, alle Möglichkeiten offenhält und sich selber oft eignesteht, das aus bestimmten Dingen einfach nichts mehr wird. Umso mehr überrasche ich mich gerade selber. Aber es muss sich gar nicht widersprechen: Ich denke Einsatz, Reflketion und eine korrekte Einschätzung muss sich nicht mit einer hohen Erwartungshaltung ausschließen. Wir können energisch sein, Vorstellungen haben, und trotzdem sind wir uns bewusst, dass es ganz anders sein und werden kann. Ich meine hey es hat noch niemandem geschadet ein bisschen zu Fliegen, auf die Landung kommt es an. Ich persönlich hebe ganz gerne immer mal wieder ein wenig ab in die Luft, denn hier unten ist es mir zu langweilig. Also ganz klar: Hohe Erwartungen sind toll. Wenn man sich von ihnen nicht auffressen lässt, wenn man sie nicht in Enttäuschung umwandelt. Aber hey - selbst Enttäuschung ist doc hetwas total normales - wir haben halt Erwartungen, müssen wir haben, denn was wären wir ohne? Anspruchslos? Beliebig? Uns wäre alles egal? Am leben zu sein, zu Leben, das bedeutet auch frei zu sein und wie können wir frei sein, wenn wir nicht verlangen, von uns selbst, von Situationen, von anderen. Wenn wir nicht mehr als das verlangen was Durchschnitt ist, dann werden wir ewig da bleiben wo wir sind. Ich bin niemand der der festklemmt, ich bin jemand der immer weiter gehen will, und manche Wege enden eben im nichts, das bedeutet nicht, dass es nciht sinnvoll war sie zu gehen. Ich laufe lieber drauf los, als auf den Bus zu warten. Auch wenn man manchmal mit einem Regenschauer rechnen muss. Es ist doch dann umso schöner, wenn mal die Sonne durchblickt.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen