Dienstag, 16. Februar 2016

Echos.

Tatsächlich noch ein Post heute, diesmal etwas persönlicher, mir manchmal auch etwas unangenehm. Es geht um mich und wo ich sein udn stehen will. Da gibt es verschiedene Baustellen und Diskussionspunkte. Zum einen wäre das meine momentan fehlende Beschäftigung, ahbe ich doch mein direktes Masterstudium nicht angefangen weil ich mich persönlich nicht einengen wollte und eben nicht bloß einfach immer nur weitermachen wollte, so wie ich es muss. Das war anfangs eine super Entscheidung, vorallem war es die Entscheidung selber zu entscheiden. Jetzt stellt sich aber genau das als Hinderlich heraus, tue ich mich doch immernoch so schwer damit für mich selbst einzustehen und Entschlüsse umzusetzen, aber gleichzeitig ist es eine Herausforderung und ihr glaubt gar nicht, wie viel man über sich selber lermt, wenn man ein par Monate nichts zu tun hat. Ich weiß beruflich noch nicht wo es hingeht, ich weiß das ich dieses Jahr noch ein par kleine Reisen machen kann eh ich dann im Apri lein Praktikum im Radio mache auf das ich mich schon so wahnsinnig freue dass ich fast alle anderen Pläne über den Haufne geworfen habe. Danach soll dann zum kommendne Witnersemester wieder ein Studium sein. Doch bin ich da unschlüssig, will ci hdoch nicht doch die Entscheidung treffen die ich auch letztes Jahr hätte treffen können, auf der anderen Seite bin ich ziemlich sicher, dass ich dieses Eine Jahr brauchte, auch wenn ich es besser hätte nutzen können, aber noch ist ja auch nicht alles rum. Ich habe ab Ende März fast einen Monat Zeit bis das Praktikum losgeht und möchte gerne nochmal nach England und wenn es klappt dort ein wenig WWOOFing machen (das ist Freiwillige Mitarbeit auf ökologischen Farmen gegen Unterkunft, prinzipiell wie Couchsurfing, nur mit etwas anderen Schwerpunkten.) Dann überlege ich was ich studiere, und habe mich heute entscheiden das  es nach meiner unzufriedenheit im Life Science bereich wenig sinn macht in diesem Sektor zu bleiben. Also bleibt noch Photonik. Außerdem habe ich alternativ nach neuen Bachelorstudiengängen gesucht, da interessieren mich zum einen sehr stark "Computerlinguistik" und zum anderen "Cognitive Science" ein studiengang den ich vor meinem studium bereits ins auge faste und warum auch immer nicht in angriff genommen habe, prinzipiell sehr ähnliche Studiengänge (da Computerlinguistic ein spezielgebiet von cognitive science ist).

Ich denke momentan sehr viel über den wert des Lebens nach und was wir draus machen. Über Chancen die wir nutzen und die wir liegen lassen. Über Abgründe die wir überwinden und nicht überwinden. Dazu folgendes Zitat:
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"im Leben eines Mannes drehe sich alles um Berge und Höhlen – Berge müssen wir erklimmen, und in Höhlen verstecken wir uns, wenn wir denBergen nicht gewachsen sind."
J. R. Moehringer - Tender Bar 

Ich denke auch das es wichtig ist, sich im richtigen Moment zu verstecken und im richtigen Moment wieder hervorzukommen, denn sonst verpassen wir alles und das ist so schade. Ich denke Momentan sehr viel über Potential nach. Warum wir Menschen tun was wir tun, wie wir  es tun und wie wir es tun sollten, ebenso wie warum. Ich habe diese Gedanken seit  einer Weile und es lässtm ich nicht mehr los, manchmal hasse ich es, dass ich jemals angefangen habe darüber nachzudenken, gleichzeitig sehe ich es aber auch als etwas gutes, dass ich diese Einsichten habe, aber vorallem auch als iene Pflicht. Dazu üassenderweise das Eröffnugnszitat des Ersten Teils von Tender Bar:

"Es schlummert unendlich viel in jedem Menschen; Man darf es nur nicht vergeblich wecken. Denn furchtbar ist es, wenn der ganze Mensch von Echos und Echos widerhallt und aus keinem eine rechte Stimme wird."

 Elias Canetti - Nach träge aus Hampstead

Und genauso fühle ich mich, jeden 'Tag, jeden Abend, jede Nacht, jeden Morgen, hallen Echos durch meinen Kopf, meine Genitalien, Meine Glieder, Mein Herz, all meine Organe und es will nicht aufhören. Mir ist auch klar geworden, dass Menschen, oder ich als Mensch nicht lediglich von "Luft und Liebe leben kann", wie man so schön sagt. Dass ich etwas brauche. Manchmal fange ich enthusiastisch an mit etwas und es fühlt sich großartig an, doch dann verleire ich die KRaft, den Mut oder das Interesse, genau das ist es, was ich jedoch überwinden möchte. Ich denke der Trick im Leben ist es einfach zu machen, etwas zu machen, weiterzumachen. Und sich nicht ständig umzusehen, auch nicht nach vorne, denn nicht die Zukunft zählt sondern die Gegenwart. Ich finde das in unser heutigen GEsellschaft viel zu viele Menschen für die Zukunft leben. Arbeiten, Geld verdienen und dann dies und das damit machen. Das und dies Aufbauen. Aber warum planen wir sowas? Warum legen wir nicht einfach los? Warum zwingen wir uns zu etwas was uns nichts bringt mit der Hoffnung das wir später ienmal, wenn wir es noch erleben davon profitieren? Und deswegen bin ich echt super  gesoannt wie meine nächste Zeit wird und möchte umbedingt WOOFing machen und vielleicht noch etwas mehr reisen, oder doch etwas work and travel irgendwo? Das klignt alles so zauberhaft und so ideal, und vermutlich ist es einfacher als es ist. Ich habe ienen Kumpel der seit ner Ewigkeit durch Europa reist und er ist einer der glücklichsten und freihesten MEnschen die mir je begegnet sind, auch wenn es nur 3 Tage waren. Einer meiner Lieblignskünstler und ein Freund singt in seinem Song "Fredom only comes to those that will stand tall". (John Allen - Freedom). Boysetsfire singen in "Never Said" "We are free as long as we demand to be", ich denke das Freiheit, Glück, all diese Dinge, das Ausschöpfen des Potentials nur dann eintreten, wenn wir sie ergreifen, mehr noch, wir müssen sie suchen, und wir machen uns die suche oft so viel schwieriger als sie ist.

Ich ahbe in dem letzten Jahr so unglaublich viel über mich selber gelernt, nun denke ich das es soweit ist die Stimmen, das unendliche Echo in meinem Kopf zu beseitigen. Ich halte euch auf dem Laufenden.

PS: Ich bin gerade am nochmal lesen von Tender Bar, ich liebe dieses Buch. Die Tatsache dass es eine Autobiographie ist über jemandem dem es auch so ging, der jedoch nie aufgehört hat weniger zu verlangen, zumindest nicht auf dauer. Die Geschichte eines vom Vater enttäuschten zum Trinken Verurteilten MEnschen der am Ende bei der New York Times landet? Das ist was ich unter Potential verstehe.




2 Kommentare:

  1. »Einer meiner Lieblingskünstler und ein Freund singt in seinem Song "Fredom only comes to those that will stand tall". (John Allen - Freedom). Boysetsfire singen in "Never Said" "We are free as long as we demand to be", ich denke, dass Freiheit, Glück, all diese Dinge, das Ausschöpfen des Potentials nur dann eintreten, wenn wir sie ergreifen, mehr noch, wir müssen sie suchen, und wir machen uns die Suche oft so viel schwieriger als sie ist.«

    Das, Flo, genau das ist der Grund, aus dem wir nicht mehr schreiben, wie wir mal geschrieben haben. Du brauchst mich nicht mehr, um dir diese Antworten zu geben, neuerdings findest du sie ganz von allein. <3

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    1. Danke Kira, das bedeutet mir viel, wow, dass du das noch weißt, dass ist vermutlich wirklich die Antwort und wo ich so darüber nachdenke ist Veränderung ja etwas Gutes.

      <3

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